Teil 262: "Hatte nie Angst, das Match zu verlieren"

Ohne Satzverlust im Viertelfinale von Kitzbühel! Auch mit meiner heutigen Leistung gegen Calleri kann ich zufrieden sein.

6:4, 7:5 - es war wie erwartet ein schweres Match. Calleri lässt einem kaum einen Rythmus. Wenn ich zu passiv geworden bin, hat es entweder eingeschlagen oder er den Fehler gemacht.

Spielerisch war meine Leistung gut, vom Kopf war ich sogar sehr gut. Ich war immer konzentriert und habe auch nach den acht vergebenen Breakbällem im zweiten Satz nie den Kopf hängen lassen. Deshalb hatte ich auch nie Angst, das Match noch zu verlieren. Die Form passt also und es macht mir dementsprechend weiter viel Spaß! Hoffentlich kommt es nun am Donnerstag im Viertelfinale zum österreicher-Duell mit Stefan. Auch für das Turnier in Kitzbühel und das österreichische Tennis im allgemeinen wäre das eine feine Sache.

Stefan hat gegen Juschnij aber eine schwere Aufgabe vor sich. Juschnij stand erst im Finale von München und weiß, wie er auf Höhenlage zu spielen hat.

Ganz egal gegen wen es geht: In erster Linie muss ich auch am Donnerstag schauen, dass ich mein Spiel spiele.

Verbessern kann ich derzeit sicherlich noch meinen Aufschlag. Der muss einfach noch stabiler werden. Ich habe nach Rom ein bisschen was bei meiner Fußstellung umgestellt. Das sitzt noch nicht zu 100 Prozent!

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

(Mittwoch, 20. Mai 2009)

Quelle: LAOLA1.at

Copyright www.laola1.at